kollektiv...


sarah herr (DE)

ist freischaffende Tänzerin, Choreografin, Zirkuspädagogin, Integrative Tanzpädagogin und Kulturvermittlerin  (M.A.) mit dem Schwerpunkten Interkultureller Bildung, Migration und Mehrsprachigkeit.

Ihre Tanzausbildung absolvierte sie an der Schule für Tanz, Improvisation und Performance (TIP) in Freiburg und in den Niederlanden.

Seit 2010 tanzt sie in diversen Ensembles und Tanzcompagnien in Deutschland, den Niederlanden und  Israel. Unter anderem war sie in Produktionen des Tanztheater Gabriela Lang, der Tanztribüne Karlsruhe, bei Dansimproivsatie Iris van Peppen, Haifa Guerilla Dance  sowie als Ensemblemitglied der Compagnie Patricia Wolf & Dancers zu sehen. 2013/2014 tanzte sie für Sasha Waltz & Guests im ZKM, Karlsruhe. Mit Meret Rufener arbeitet sie seit 2016 intensiv zusammen - die beiden gründeten das 5elefants tanzkollektiv und entwickeln seither Tanzstücke für Erwachsene und Kinder , unterrichten Workshops in Zeitgenössischem Tanz und Partnering.

Ihre Ausbildung zur Zirkuspädagogin machte sie im ZAK (Köln) und arbeitet seit über 10 Jahren als Zirkuspädagogin mit diversen Zielgruppen und unterrichtet Workshops in Partnerakrobatik, Luftakrobatik und Bewegungstheater. Als freiberufliche Kulturpädagogin/-referentin organisiert und gibt sie Seminare im Bereich interkultureller, diversitätsbewusster und rassismuskritischer Bildung und arbeitet freischaffend als Kulturmanagerin/ Produktionsleitung  für Tanzensembles und Kulturinstitutionen.

www.sarah-herr.de

meret rufener (CH)

ist Tänzerin, Choreografin, Tanzpädagogin und Physiotherapeutin. Sie absolvierte die Ausbildung zur Bühnentänzerin an der bewegungs-art in Freiburg in Breisgau und ist seitdem als freischaffende Tänzerin und Choreografin in der Schweiz und in Deutschland aktiv. Mit Sarah Herr arbeitet sie seit 2016 intensiv zusammen. Gemeinsam gründeten sie das 5elefants tanzkollektiv, indem sie Stücke entwickelt und Workshops anbietet. Neben ihren Arbeiten des 5elefants tanzkollektivs entstanden folgende Produktionen in Zusammenarbeit mit anderen KünstlerInnen: Da wo die Chilis blühen (2016), Amaze Embrace (2019), zungeropsi (2020). Als Tänzerin war sie u.a. in Tanz der Elementarteilchen von Maja Brönnimann an der Nacht der Forschung der Universität Bern und in Domino Race des Kollektivs F am Tanzfest Bern zu sehen. Meret unterrichtet zudem seit mehreren Jahren mit Begeisterung Lindy Hop und Partnering.

 

...and guests


crystal schüttler

ist Tänzerin, Choreografin und Tanzpädagogin. Sie machte ihr Vordiplom an der Palucca Schule Dresden und beendete ihr Studium dann in Chile an der Universidad Academia de Humanismo Cristiana, Escuele de Danza Espiral. 2006 erhielt sie ein Stipendium des DAAD an der Folkwang Schule Essen. Sie tanzte in Chile und Mexico als festes Ensemble Mitglied der Compania Danza En Cruz und mit der Compania Danza Espiral. Zusätzlich unterrichtete sie Tanz und Yoga für Tänzer an der UAHC, Escula de Danza Espiral und an der Escuela Moderna de Danza. Außerdem wirkte sie in verschiedenen freien Tanzprojekten mit, u.a. mit Esteban Pena und Marisol Vargas. In Deutschland arbeitete sie für das Unterwegs Theater Heidelberg und das Nostos Tanztheater und unterrichtete an verschiedenen Tanzschulen und auf Festivals für Contact Improvisation. Sie tanzte in Kunstvernissagen und arbeitete eng zusammen mit der Musikgruppe Arkestra Convolt, mit denen sie auch ungewöhnliche Aufführungsräume, wie Kirchen und Plätze tänzerisch und musikalisch erforschte. 2015 eröffnete sie Semilla – Schule für Tanz, Performance und Yoga und unterrichtet seitdem dort zusammen mit anderen Lehrerinnen Ballett, Contemporary Dance, Contact Improvisation und Hatha Yoga. 2019 gründete sie den Zeit Tanz Land Verein, der regionale und überregionale Tanz- und Performance-Künstler in den ländlichen Raum bringt und Events, Festivals und andere Tanz-Formate diesbezüglich organisiert. Sie choreografiert und tanzt unter dem Namen semillatanz in Zusammenarbeit mit wechselnden Performance-Künstler*innen in verschiedenen regionalen Tanz-Projekten und Festivals, u.a. im Theater Felina-Areal (Mannheim) und im Kulturverein Tempel (Karlsruhe). Sie sucht eine authentische, direkte Bewegungssprache und greift Themen aus dem Alltag, der Literatur, der Kunst und dem sozialen und spirituellen Kontext auf. Seit 2018 absolviert sie die Ausbildung zur Iyengar Yoga Lehrerin.

www.crystal-semilla.de

www.zeittanzlandverein.de

amelia eisen

wuchs in Nevada City, Kalifornien, USA, auf und lebt seit Mai 2017 in Mannheim. Sie ist freischaffende Tänzerin, Choreografin, Tanzlehrerin und Integrativer Nutrition Health Coach. Sie studierte bei Alonzo King LINES Ballett in San Francisco und bei der Kibbutz Contemporary Dance Company in Israel. In Deutschland hat Amelia unter anderem für Choreografen wie Michael Bronczkowski, Catherine Guerin, Taulant Shehu, Veronika Kornová Cardizzaro, Richard Oberscheven, Eric Trottier und Luis Sayago getanzt und war im Rahmen des Projekts "Tanz in der Fläche" (Tanzszene Baden-Württemberg) Teil des Green Flamingo Projects der Choreografin Elisabeth Kaul. In den USA hat sie mit ZiRu Dance Company, Project Agora und Kinetech Arts getanzt. Seit 2013 hat sie zehn eigene Werke in San Francisco, Israel und Deutschland aufgeführt, darunter die abendfüllende Produktion "Project Warrior", welche im November 2019 in Felina-Areal Premiere hatte. Amelia unterrichtet außerdem Modern und Zeitgenössischen Tanz im Aki Kato Tanzforum und in der Dance Professional Mannheim.

www.ameliaeisen.com

peter bösselmann

ist Konzeptkünstler an den Schnittstellen von Musik, Text, Foto/Video und Performance. Eines seiner wesentlichen Ausdrucksmittel ist die elektronische Musik in Studioproduktionen wie auch Live-Performances, kombiniert mit alten Instrumenten wie Merliton oder Cornamuse, selbst entwickelten Klangkörpern und diversem Schlagwerk. Oft wird bei seinen Musikstücken das Element der Rezitation als "Instrument" eingesetzt, häufig in Fremdsprachen oder als Lautmalerei, da für ihn der Klang im Vordergrund steht, nicht der wortwörtliche Inhalt des Gesprochenen. Als wesentliche musikalische Inspirationsquellen dienen Peter Bösselmann die Musik der Renaissance wie auch dadaistische Lautgedichte oder die Minimal Music eines Steve Reich. Zu seinen letzten Produktionen gehören die Musik für sein einstündiges Video-Projekt "Five HD Landings" sowie Musik und Konzeption für die Tanzperformance "to walk« und und das Sounddesign für »PolyPhones« – ein interaktives Corona-Projekt von Peter Bösselmann, das mit vielsprachigen »Klängen« arbeitet.

 www.klausenpfad.de

 

 

farina meyer

lebt in Berlin und ist Tänzerin, Performerin, Jungchoreographin und hat  einen B.A. als Sozialpädagogin mit Schwerpunkt Musik und Bewegung und studiert aktuell Tanzwissenschaften M.A. Sie schloss ihr Ausbildung zur Tänzerin an der Schule für Tanz, Improvisation und Performance in Freiburg ab. Bereits während ihrer Ausbildung arbeitete sie als Choreografin an eigenen Stücken und beschäftigte sich von Klein an autodidaktisch mit Tanz. Neben dem Tanz arbeitet sie in verschiedenen Sozialen Einrichtungen und entwickelte inklusive Bewegungs- und Theaterangebote für Kinder mit und ohne Fluchthintergrund. Zurzeit lebt sie in Berlin, bildet sich bei verschiedenen Tänzer*innen weiter und entwickelt eigene Ideen und Konzepte.

robert buschbacher

ist tänzerischer Materialforscher, Bio-Gärtner, Figurenspieler und  baut Figuren sowie motorisierte Objekte im theatralen Kontext. Seit 2013 studiert er Figurentheater an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Inspiriert durch die langjährige Arbeit mit Menschen mit schwerer körperlicher und geistiger Einschränkungen entwickelte er ein besonderes Interesse an visueller Kommunikation und deren theatraler Entsprechung. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Zusammenarbeit mit Menschen verschiedener Herkunft und Disziplinen. Seit 2013 belebt er mit dem Fotografen Simon Cederquist vergessene Orte mittels begehbarer Plastiken und war 2014 Stipendiat des Internationalen Sommercampus der Stadt Kalbe. Er spielte 2014 auf dem Internationalen Figurentheaterfestival “Blickwechsel” in Magdeburg und 2015 auf dem Internationalen Figurentheaterfestival Erlangen. 2016 war er Tänzer und Co-Autor der Produktion “Die Eroberung des Nutzlosen” der Hochschule für Musik und Theater Hamburg